Berlin im Sommer 1933: Die junge Aargauerin Lili Glarner wird der Spionage beschuldigt und von der Gestapo festgenommen. Während sie aus der 15-monatigen Untersuchungshaft verzweifelte Briefe an die Mutter in Wildegg schreibt, setzt ihr Vater alle Hebel in Bewegung, um ihre Freilassung zu erwirken. «Aus der Zeit» ist eine Annäherung an das Leben einer jungen Frau, die aus der geordneten Schweiz in das Zentrum welthistorischer Umwälzungen gerät und darin unterzugehen droht. Die Briefe und Dokumente, die der Inszenierung zugrunde liegen, werfen ein Schlaglicht auf ein tief verunsichertes Land in jener Zeit und sind zugleich von überraschender Aktualität.